Unsere Erfahrungen
Ich komme schon 1 ½ Jahrzehnte regelmässig immer wieder nach Thailand. Die Wärme, die Einfachheit des Lebens, die Strände haben es mir angetan. In Bezug auf Frauen hatte ich mich immer an andere Touristen gehalten, die eben auch im Urlaub waren und daher lockerer drauf als zu Hause. Es hat mir sogar, als ich jeweils wieder zurück in Deutschland war, niemand geglaubt, dass ich nie in Gegenden wie dem Rotlichtbezirk Patpong in Bangkok oder dem berühmt berüchtigten Pattaya war. Das ging so viele Jahre lang, bis mich mal ein Bekannter, den ich auf einem Thaimassagekurs in Chiang Mai kennengelernt hatte mit nach Patpong in Bangkok geschleppt hat. Ja, jetzt wollte ich schon mal gucken, was da eigentlich so passiert. Es gibt dort viele viele Go-go Bars mit leicht bekleideten Mädchen, die gelangweilt und meist ohne viel Taktgefühl auf irgendwelchen Tanzflächen rumtänzeln – von eigentlicher Erotik und körpergefühl war meist nicht viel zu merken. Na ja, das Ganze hat mich eigentlich nicht wirklich angesprochen und so ist es die nächsten Jahre wieder dabei geblieben, dass ich mit anderen Frauen aus dem Westen angebandelt habe.
Dann, als mehrere Freunde aus Deutschland mich mal in Thailand besucht haben sind wir nach Phuket gefahren. Dort gibt es auch viele solche Bars und eines Abends hatte ich sie beim Vorbeilaufen in einer Bar gesehen. Was es mir angetan hat war wie sie gekleidet war. Langer Rock und ein schönes Tuch als Top umgebunden, tolle Haare, Wow! So ein Touch von Hippy-Look. Ich habe eine Schwäche für solche Frauen, hatte aber noch nie eine Thai so gekleidet gesehen. Kurzerhand bin ich in die Bar marschiert und habe sie angesprochen. Wir haben ein Bier zusammen getrunken und Billard gespielt. Später hat sich allerdings mehr daraus ergeben und wir sind uns beim Unterhalten näher gekommen. Was mich an ihr so fasziniert hat war ihre Offenheit und ihre Ungezwungenheit was sehr bald in zärtliches intimes Küssen überging. Es war mir jetzt egal, dass sie ein Bar Girl war. Wir waren die restliche Woche meines Aufenthaltes dort zusammen und ich habe eine wunderbare Zeit mit ihr dort gehabt. In dieser kurzen Zeit sind wir uns näher gekommen als ich je vorher mit einer Frau erlebt habe. Der Abschied tat weh und ich habe ihr heimlich Geld zugesteckt ohne dass sie es gemerkt hat. Sie hat nie nach Geld gefragt. Natürlich habe ich ihr Essen und Trinken bezahlt. Am nächsten Tag, als ich schon wieder in Bangkok war, schrieb sie mir eine SMS in der sie sich für das Geld bedankt hat. Es war eine wunderbare Zeit aber sie war nun zu Ende. Wir fingen an zu telefonieren und da ich noch einige Tage Zeit in Bangkok hatte bis mein Flug nach Hause ging fragte ich sie ob sie nach Bangkok nachkommen wollte um noch einmal zusammen zu sein. Eigentlich hasst sie Bangkok, aber sie kam dann doch. In der Khao San Road in Bangkok war unsere Zeit noch viel intensiver als zuvor auf Phuket – nicht der Sex sondern es war eher das uneingeschränkte emotionale Einlassen aufeinander was ich bisher mit keiner Frau so intensiv erlebt hatte. Es erübrigt sich zu sagen, wie schwer der Abschied am Flughafen war. Das letzte Mal gemeinsam die Tränen in den Augen zu haben. Ja, wir wollten uns wiedersehen bei meinem nächsten Urlaub in Thailand. Wären damals meine finanziellen Verhältnisse besser gewesen, hätte ich vielleicht sogar den Schritt gewagt mit ihr dauerhaft zusammen zu kommen. Aber das Leben geht weiter, für jeden von uns. Sie ist danach zu ihren Eltern gefahren und musste einen Monat später wieder nach Phuket – Geld verdienen. Genau wie ich, nur in meiner Heimat. Letztenendes habe ich mich entschieden, diese Beziehung so wie sie war in meiner Erinnerung zu behalten. Ich habe keinen Kontakt mehr aufgenommen und vielleicht war es besser so – wer weiss…
Die Geschichte von meinem Freund:
Nach mehreren unbefriedigenden Beziehungen in Deutschland hatte er mehr oder weniger durch Zufall eine Thaifrau in einer Touristengegend kennengelernt. Nach kurzer Zeit mit ihr verliebten sie sich Hals-über-Kopf ineinander und sie verbrachten mehrere Wochen in der Nähe von Bangkok, wo er ein Deutsches Restaurant betrieben hat. Sie suchten gemeinsam nach einer Arbeitsstelle für sie, wo sie arbeiten sollte während er für eine Zeitlang nach Deutschland fuhr (es gab konkrete Gründe warum sie nicht im eigenen Restaurant arbeiten sollte). Sie hielten den Kontakt aufrecht per Telefon und es stellte sich heraus, dass selbst nach längerer Trennung (sie in Thailand, er in Deutschland) die Bindung enger wurde. Als er dann wieder in Thailand war beschlossen sie einige Wochen bei ihren Eltern im Isan zu verbringen. Wie wir schon oben ausgeführt haben heisst der Besuch bei den Eltern soviel wie “Das ist der Mann mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will” gegenüber den Eltern und den anderen Bewohnern des Dorfes. So wurden dann auch recht schnell konkrete Heiratspläne geschmiedet. Da die Zeit knapp wurde und er wieder geschäftlich nach Deutschland musste beschloss er sie in einer Privatschule Deutsch lernen zu lassen, damit sie auch später die Möglichkeit hat mit nach Deutschland zu kommen. Deutsch Grundkenntnisse sind nämlich Vorraussetzung für eine Immigration nach Deutschland. Nach drei Monaten war sie so gut, dass sie die Deutschprüfung im Göthe-Institut in Bangkok bestanden hat. Jetzt war der Termin der Heirat in Thailand nähergerückt, der durch Beratung mit den örtlichen Mönchen als ein “Lucky Day” ausgewählt worden war. Schauen Sie sich unsere Videos auf Youtube an. Dort gibt’s Interessantes zu sehen in Bezug zur buddhistischen Heirat und der zugehörigen Zeremonie. Mittlerweile sind sie eine ganze Weile glücklich verheiratet.
Anmerkung:
Oft gibt es aber doch Probleme nach der Heirat, was die unterschiedlichsten GrĂĽnde hat. Uwe, Ko-Author dieses Buches, gibt Rat auf unserem Forum. Spezielle Fragen werden dort von ihm beantwortet. Oder senden Sie uns einfach eine Email ĂĽber unser Kontaktformular: http://lust-auf-thailand.de/contact
PS:
Hier habe ich noch einen wie ich finde sehr guten Erfahrungsbericht gefunden: Rendezvous mit einer Thailänderin...

